Professor in Molekularbiologe und Krebsforschung
„Wahre Innovation entsteht nicht, indem wir das Alte verwerfen, sondern indem wir es mit den Werkzeugen der Gegenwart neu verstehen. Die traditionelle asiatische Medizin hat jahrtausendelange Erfahrungen mit Heilsubstanzen – unsere Aufgabe ist es, diese Weisheit mit der molekularen Präzision der modernen Wissenschaft zu erschließen und für die Medizin nutzbar zu machen.“
Diese Überzeugung ist der rote Faden, der durch das außergewöhnliche Lebenswerk von Prof. Dr. Florian Überall zieht – einem Wissenschaftler, der es wie kaum ein anderer versteht, die Brücke zwischen jahrtausendealtem Heilwissen und moderner Krebsforschung zu schlagen.
Florian Überalls Weg in die Wissenschaft war unkonventionell – und das macht seine Perspektive so wertvoll. Im Kitzbüheler Raum erlernte er zunächst die Praxis als Drogist, Apothekenassistent und Chemielabortechniker. Diese Jahre in der angewandten Praxis vermittelten ihm eine lebenslange Gabe: das Gespür dafür, wie natürliche Substanzen wirken – nicht nur in der Theorie, sondern in der Anwendung. Nach seiner Sekundarschulausbildung am Adolf-Pichler-Platz in Innsbruck führte ihn sein Weg an die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, wo er Mikrobiologie und Biochemie studierte. Im Jahr 2000 schloss er seine Habilitation in Medizinischer Biochemie ab – der Beginn einer wissenschaftlichen Karriere, die bis heute andauert und die Grenzen verschiedener Disziplinen überwindet.
Seit 1993 forscht Professor Überall am renommierten Zentrum für Chemie und Biomedizin (CCB) der Medizinischen Universität Innsbruck – über drei Jahrzehnte, in denen er sich als Autorität in der Krebsforschung und Ernährungsbiochemie etablierte. Seine Forschung geht in die Tiefe: Er entschlüsselt die molekularen Signalwege, die Entstehung und Fortschreiten von Krebs steuern. Doch anders als viele andere sucht er die Antworten nicht nur in synthetischen Wirkstoffen. Sein besonderer Fokus liegt auf Naturstoffen – Verbindungen aus Pflanzen, aus traditionellen Heilmitteln und nicht zuletzt aus Pilzen – die krebshemmende Eigenschaften und therapeutisches Potenzial besitzen.
Als Gründer und Direktor des Informationszentrums für Tibetische Medizin und des Informationszentrums für die Kraft der Natur schuf er Strukturen, die alte Heiltraditionen und moderne Wissenschaft zusammenführen. Seine unternehmerische Vision führte zur Gründung der Natest – Natural Substance Testing & Consulting GmbH in Telfs, die umfassende wissenschaftliche Bewertungsdienstleistungen für Gesundheitsprodukte anbietet und sicherstellt, dass traditionelle Heilmittel die vorgeschriebenen Standards für Sicherheit und Wirksamkeit erfüllen.
Seit sechs Jahren ist Dr. Überall ständiges Mitglied des Beirats für traditionelle asiatische Medizin (TAM) im österreichischen Bundesministerium für Gesundheit in Wien. In dieser Position bringt er sein Fachwissen in der Naturstoffforschung und der Bewertung traditioneller Medizin ein, um die nationale Gesundheitspolitik mitzugestalten. Er sorgt dafür, dass komplementäre und alternative medizinische Ansätze nicht marginalisiert werden, sondern auf Grundlage wissenschaftlicher Evidenz einen Platz im österreichischen Gesundheitssystem erhalten.
Er versteht es, molekularbiologische Präzision mit tiefem Verständnis für traditionelle Medizin zu verbinden und steht für ein integratives Verständnis von Heilung – als Zusammenspiel von jahrtausendealter Weisheit und moderner Wissenschaft. Als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Mycoverse Foundation bringt er seine jahrzehntelange Erfahrung in der Krebsforschung ein und liefert wichtige Erkenntnisse über die potenziellen krebshemmenden Eigenschaften verschiedener Pilzarten. Seine Expertise in der Prüfung und Beratung von Naturstoffen stellt sicher, dass die mykologische Forschung der Stiftung höchste Standards wissenschaftlicher Genauigkeit erfüllt. Professor Überall zeigt uns, dass die wissenschaftliche Kraft der Pilze nicht nur verstanden, sondern auch validiert werden muss, damit sie ihr volles Potenzial in der modernen Medizin entfalten kann.
Mycoverse Foundation
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