Die Stiftung wird von einem dreiköpfigen Rat überwacht. Der Rat wird seinen Auftrag mit der Unterstützung eines internationalen Beirats und eines wissenschaftlichen Ausschusses erfüllen.

Alexis Kaiser

Alexis Kaiser ist ein Schweizer Rechtsanwalt. Er hat viele Jahre im Finanzsektor in London, Genf, Zürich und Moskau gearbeitet. Seit 2009 ist er als Rechtsberater und Rechtsanwalt für Mandanten tätig und berät diese im internationalen Wirtschaftsrecht mit den Schwerpunkten Steuerrecht und Vorschriften für Investmentfonds. Im Jahr 2012 befasste er sich mit der Regulierung und der Gesundheitspolitik in Bezug auf kontrollierte Substanzen (Psychedelika) und der Politik zur Schadensbegrenzung in Europa und der Schweiz. Er arbeitet aktiv an einer sinnvollen Reform der Drogenpolitik und daran, die Öffentlichkeit besser zu schützen und über diese Stoffe zu informieren. Alexis ist eine leidenschaftliche Mykologin, die das Wissen über Heilpilze und ihre erstaunlichen Eigenschaften fördern möchte.

Mark Stuttler

Text in Entwicklung

Dominik Stüttler

Text in Entwicklung

Projekte in Entwicklung

TECHNIKEN DER CHAMPIGNONZUCHT

Die Forschung zur Wiederherstellung der natürlichen Ökosysteme des Bodens erfordert den umfassenden Einsatz von Mykorrhiza, um karge oder verschmutzte Böden wieder fruchtbar zu machen. Verschiedene Arten erfordern unterschiedliche Anbautechniken. Der Schwerpunkt liegt auf dem lokalen Klima und den verfügbaren Ressourcen, um Anbautechniken zu entwickeln, die von den Landwirten dank der von der Stiftung entwickelten Online-Kurse und Anbauprogramme leicht und kostengünstig nachgebaut werden können.

Landwirtschaft und Boden Ökosystem

Forschung zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und zur Wiederherstellung des natürlichen Bodenökosystems. Dieser Forschungsbereich befasst sich mit den Beziehungen zwischen Pflanzen, Mykorrhiza und dem Boden. Sie zielt darauf ab, den Anbau von Pflanzen zu verbessern, indem weniger Wasser und Ressourcen benötigt werden, um die Ernteerträge und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegenüber Krankheitserregern oder Schädlingen zu erhöhen.

AUSBILDUNG IN MYKOTHERAPIE

Die Verwendung von Heilpilzen zur Behandlung von Krankheiten und schweren Leiden ist in Ländern wie China oder Japan seit Hunderten von Jahren dokumentiert. Das derzeitige Interesse in der westlichen Welt ist auf die jüngsten wissenschaftlichen Forschungen zurückzuführen, die die starken therapeutischen Eigenschaften von Heilpilzen und ihre starken Auswirkungen auf das Immun- und Hormonsystem belegen. Das Wissen darüber, wie man sie entsprechend der Diagnose eines Patienten einsetzt, ist entscheidend, um von ihren heilenden Eigenschaften zu profitieren. Die Stiftung wird im Jahr 2024 ein Ausbildungsmodul für Fachkräfte in medizinischen und therapeutischen Berufen anbieten.

KLINISCHE STUDIEN und wissenschaftliche Forschung

Die aktuelle Forschung über das Potenzial von Heilpilzen bei der Behandlung von Krankheiten entwickelt sich rasant. Es besteht eine große Diskrepanz zwischen der Öffentlichkeit und den Ergebnissen von Studien und klinischen Versuchen über die bedeutenden Heileigenschaften von Heilpilzen. Vom Reishi über die Löwenmähne (Hericium), den Cordyceps, den Maitake bis hin zum Chaga gibt es bereits eine Reihe von Pilzen, die in der Öffentlichkeit für ihre adaptogenen und heilenden Eigenschaften bekannt sind. Die Stiftung betreibt in enger Zusammenarbeit mit einigen europäischen Universitäten medizinische Forschung zu diesen erstaunlichen Eigenschaften.

DIGITALE BIBLIOTHEK und Veröffentlichungen

Die Stiftung Mycoverse hat eine einzigartige Sammlung von Studien und Veröffentlichungen aus der ganzen Welt zusammengetragen, die nach und nach online angeboten werden sollen. Die Klassifizierung und Archivierung dieser Materialien wird im Jahr 2024 gescannt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gleichzeitig wird die Stiftung Handbücher über die Verwendung von Pilzen für medizinische Berufe und für den professionellen Pilzanbau veröffentlichen.

Gastronomie und hybride Lebensmittel

Das Potenzial von Pilzen als gesunde und nachhaltige Alternative zu Fleischerzeugnissen oder anderen traditionellen grünen Lebensmitteln ist beträchtlich. Derzeit sind mehr als 9.000 essbare Arten identifiziert, was einen Einblick in das Potenzial in Bezug auf Geschmack und Textur gibt. Mit einem wesentlich geringeren Wasser- und Ressourcenverbrauch (ganz zu schweigen vom Verzicht auf Pestizide und Düngemittel) muss die Verwendung von Pilzen in der Gastronomie auf ein neues Niveau gehoben werden. Die Stiftung wird mit Spitzenköchen in Europa zusammenarbeiten, um neue Gerichte und Geschmackserlebnisse mit Pilzprodukten zu kreieren.

e-learning und Bildungsprogramme

Die Stiftung sammelt derzeit Ressourcen und Fachwissen, um die bahnbrechendsten E-Learning-Programme im Bereich der Mykotherapie und des Pilzanbaus anzubieten. Unter Einsatz neuester Techniken und Forschungsergebnisse ist die Stiftung besonders bestrebt, ein solides Team von Medizinern, Landwirtschaftsspezialisten und Mykologen aufzubauen, um ihr Ausbildungsprogramm in diesen beiden Bereichen zu entwickeln.

Weitere Projekte sind die Einrichtung eines kryogenen Tresors in Tirol zur Sammlung, Klassifizierung und Aufbewahrung aller Arten von Myzel und Pilzen für künftige Generationen („The Fungi Heritage Vault“), gesetzlicher Aktivismus für die sichere und ausgereifte Verwendung von Heil- und PCM-Pilzen und die Entwicklung von Bio-Pestiziden (Projekt zur Rettung von Palmen vor dem Roten Palmrüssler) und neuartigen Lebensmitteln.